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26.06.2007: Gerd Hoofe: "Chancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessern"
26.06.2007: Gerd Hoofe: "Chancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessern"
Staatssekretär im Bundesfamilienministerium eröffnet Fachkongress über Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten
"Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten sind oft benachteiligt, wenn es um ihre Entwicklungschancen geht. Sie haben meist nur begrenzten Zugang zu Bildung und Ausbildung und erleben oft täglich Diskriminierung und Gewalt. Wir müssen deshalb alles dafür tun, ihre Chancen zu verbessern", erklärt der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe, heute zur Eröffnung des Europäischen Fachkongresses "Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten - Neue Strategien der Kohäsion" in Leipzig.
"Die Bundesregierung sieht es als ihre Aufgabe an, allen Kindern und Jugendlichen Chancen zur gesellschaftlichen Teilhabe zu eröffnen", so Hoofe weiter. "Deshalb haben wir einen Schwerpunkt unserer Politik auf die verstärkte Förderung benachteiligter junger Menschen gelegt und eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt. Wir dürfen niemanden aufgeben und müssen für alle Kinder und Jugendliche die Möglichkeit schaffen, ihre Fähigkeiten und Talente zu entwickeln."
In Leipzig treffen sich fast 400 Wissenschaftler, Politiker und Praktiker aus 37 Staaten und 170 Kommunen, um über die Lebenssituation von jungen Menschen in sozialen Brennpunkten zu diskutieren. Ziel des dreitägigen Kongresses ist der Austausch von Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunkten. Nationale Strategien, Programme und Verfahren sollen vorgestellt und verglichen werden, um gemeinsame, europaweite Strategien entwickeln zu können. Der Kongress ist Teil des Programms der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.
Das Bundesfamilienministerium hat zahlreiche Programme initiiert, um die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern. Dazu zählt das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS), das in bislang mehr als 11.000 Projekten mehr als 300.000 Personen erreicht hat. Das Programm soll bis Mitte 2008 verlängert und auch in der ESF-Förderperiode 2007-2013 fortgesetzt werden.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.los-online.de. Film zum Fachkongress