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13.12.2004 2.000 Mikroprojekte für mehr Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt
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13.12.2004 2.000 Mikroprojekte für mehr Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt
Staatssekretär Ruhenstroth-Bauer zu "Lokales Kapital für Soziale Zwecke"
Mit dem Programm "Lokales Kapital für Soziale Zwecke" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden seit September 2003 kleinere Projekte gefördert, die besonders benachteiligte Menschen fördern und den Zusammenhalt in sozial schwachen Gebieten stärken. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Peter Ruhenstroth-Bauer, eröffnet heute den zweiten Kongress zu diesem Bundesprogramm in Berlin. Er dient dem Erfahrungsaustausch in den 286 Programmgebieten; eine Projektmesse zeigt anschauliche Beispiele. (Foto: Jörg Peter)
"Die Hilfen für sozial schwache Gebiete und sozial Benachteiligte müssen passgenau geschneidert sein. Sie greifen am besten dort, wo Eigeninitiative und direkte Projektförderung zusammentreffen. Unser Programm ist ein unkonventioneller, aber Erfolg versprechender Weg, der die Eigeninitiative jedes und jeder Einzelnen aktiviert. Es flankiert insofern die Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung, die eine schnellere Aktivierung und Vermittlung von Arbeitslosen auf den ersten Arbeitsmarkt zum Ziel haben", erklärte der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Peter Ruhenstroth-Bauer. "Für viele Menschen, wie sozial benachteiligte Jugendliche, Aussiedlerinnen und Aussiedler, Migrantinnen und Migranten, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, Wohnungslose bietet dieses Programm die Chance, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben."
Auf dem zweitägigen Kongress am 13. und 14. Dezember 2004 in Berlin tauschen sich 350 lokale Koordinatorinnen und Koordinatoren sowie Vertreterinnen und Vertreter von Mikroprojekten über ihre Erfahrungen aus. Fragen der konkreten Programmumsetzung stehen ebenso auf der Tagesordnung wie die langfristigen Perspektiven des Programms. Auf der Projektmesse können sich die Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer über ausgewählte Mikroprojekte und deren Umsetzungsstrukturen informieren.
In dem Bundesprogramm "Lokales Kapital für Soziale Zwecke", das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird, werden seit Herbst 2003 Mikroprojekte in inzwischen 286 ausgewählten Fördergebieten mit bis zu 10.000 Euro unterstützt. Über 40.000 Menschen wurden bislang erreicht. Insgesamt stehen für das Programm bis Mitte 2006 75 Mio. Euro zur Verfügung, mit denen bis zu 9.000 Mikroprojekte umgesetzt werden sollen. Es werden insbesondere kleine, lokale Mikroprojekte verwirklicht, die in anderen, großen Förderprogrammen nicht berücksichtigt werden können. Die Entscheidung über die Förderung der Mikroprojekte erfolgt auf lokaler Ebene. Träger von Mikroprojekten können z.B. Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Lehrstellenbündnisse, aber auch Einzelpersonen - z.B. bei Existenzgründungen - sein.
Nähere Informationen zum Programm "Lokales Kapital für Soziale Zwecke" (LOS) bietet das Internet unter www.los-online.de, unter der auch eine Übersicht der beteiligten Kommunen und Landkreise abrufbar ist.
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© 2010 ARGE Regiestelle... GbR zuletzt aktualisiert am: 13.12.2004
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